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Kultur

Update: 08.08.2018, 17:22 Uhr

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Ein Egomane mit Vaterherz

(fan) Dieses Mal ist in der vermenschlichten Animations-Fauna wieder Federvieh dran. Allen voran der sich permanent überschätzende, machöse Gänserich Peng. Bei einer seiner Eskapaden haut er sich einen Flügel an und versäumt den Winter-Abflug seiner Genossen gen Süden. Doch auch zwei vorlaute Entenküken sind von den Ihren getrennt und bitten ausgerechnet Peng um Hilfe. Doch sie gehen ihm nur auf die Nerven, bis er eigene Vorteile einer gemeinsamen Reise erkennt. Nachdem er einiges an Federn gelassen hat, kommt der Egomane drauf, dass im Innern ein Vaterherz schlägt. Neben jeder Menge Moral-Zeigefingern und Albernheiten gibt es auch süße, schön anzusehende Ideen und Späße.

Gans im Glück (Duck Duck Goose), CH/USA 2018
Regie: Christopher Jenkins.
Stimmen: Markus Pfeiffer, Marcia von Rebay, Norman Endres.

München kann nerven

(fan) Zum fünften Mal kommen die bayerischen Dorfpolizisten ins Kino. Diesmal verschlägt es Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) nach München. Gegen seinen Willen, weil er viel lieber bei Oma essen würde. Kaum angekommen, hat er auch schon einen Mord am Hals. Im Kofferraum des gestohlenen Autos vom Papa wird eine Leiche entdeckt. Die Spur führt zurück nach Niederkaltenkirchen, in die protzige Villa des Bürgermeisters. Die pfiffigen, vergnüglichen Wendungen der Buchvorlage kommen dieses Mal zu kurz. Dafür nervt das Verhältnis von Heiratsmuffel Franz zu seiner Freundin. Die Lösung des Falls ist auch nicht sonderlich überraschend. Insgesamt nicht mehr so originell wie bisher.

Sauerkrautkoma, D 2018
Regie: Ed Herzog.
Mit: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff.

In den Zähnen der Ur-Bestie

(fan) Wer Jon Turteltaub kennt, weiß, dass von ihm routinierte, aber dämliche, unlogische, hanebüchene Abenteuer zu erwarten sind, bis hin zu Pensionistenklamauk in Las Vegas, immerhin mit Douglas, De Niro und Freeman. Dieses Mal wird auch nicht Templerschätzen nachgejagt, sondern einem riesenzahnigen Ur-Hai, der längst als ausgestorben galt. Ein unbemanntes U-Boot ist genau dort verloren gegangen. Natürlich muss ein Brutalo-Held und Tiefseetaucher wie Jason Statham behilflich sein, der schon Erfahrungen mit dem Monster hat, was ihm aber niemand glaubt. Wie der Scifi-Horror weitergeht, variiert nur mäßig die bisherigen etwa 80 Kino-Haibestien. Hirn aus, Goldfischzuckerln ein . . .

The Meg, USA 2018
Regie: Jon Turteltaub.
Mit: Jason Statham, Ruby Rose, Rainn Wilson.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-08 16:14:25
Letzte Änderung am 2018-08-08 17:22:51


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