Seit 13. November strahlen die Wiener Symphoniker an jedem Freitag ihre "Wohnzimmer-Konzerte" per Streaming aus. Die dritte Ausgabe mit Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada wird an diesem Freitag ab 20.15 Uhr gesendet, zudem werden bereits die nächsten drei Folgen aufgezeichnet. Erneut wird die Bühne des Wiener Konzerthauses zum "Wohnzimmer" des Orchesters; Musik und Gespräche, moderiert von Axel Brüggemann, wechseln einander dabei ab. Gestreamt wird auf der Facebook-Seite der Wiener Symphoniker und der Website www.wienersymphoniker.at.

Auch in den kommenden Ausgaben präsentieren die Wiener Symphoniker Solistinnen und Solisten aus den eigenen Orchesterreihen, diesmal mit jungen Dirigentenpersönlichkeiten. Zum Auftakt dirigiert der 1991 in Linz geborene Tobias Wögerer ein Programm mit Richard Wagners "Siegfried-Idyll" und Mozarts Erstem Flötenkonzert. Eine Woche später steht Omer Meir Wellber zum ersten Mal am Pult der Wiener Symphoniker. Der Chefdirigent des BBC Philharmonic und Music Director des Teatro Massimo Palermo wird neben Mozarts Ouvertüre zur "Zauberflöte" und Kodálys "Tänze aus Galanta" auch Tangos von Piazzolla dirigieren und dabei selbst zum Akkordeon greifen. Den Abschluss macht am 18. Dezember Marie Jacquot, Erste Kapellmeisterin an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf / Duisburg. Mit Dukas "Fanfare pour précéder La Péri" und Ravels "Ma mère l’oye" beenden die Wiener Symphoniker ihre sechsteilige Reihe der "Wohnzimmer-Konzerte" und kehren dann - hoffentlich - wieder zum regulären Bühnenbetrieb zurück.