Spätestens im Jahr 2015 ist der Stern des gebürtigen Wieners aufgegangen: Emmanuel Tjeknavorian sicherte sich den zweiten Platz beim renommierten Sibelius-Wettbewerb und bespielt seither mit seiner Geige die führenden Häusern. Weniger bekannt ist, dass der Sohn des Komponisten Loris Tjeknavorian sein Instrument auch gern gegen den Taktstock tauscht. In dieser Rolle tritt der 25-Jährige am Sonntag bei einem Streaming-Konzert auf: Gemeinsam mit ausgewählten Musikern tritt er den Versuch an, die vertrackte Kontrapunktik von Beethovens Großer Fuge (Fassung für Streichorchester) zu bändigen. Zu sehen ab 20 Uhr auf https://konzertzuhaus.at/streaming-konzert/emmanuel-tjeknavorian/und auf der Facebook-Seite des Konzerthauses. Wie bei den bisherigen Streams besteht die Option, den Künstlern nach Gutdünken Geldspenden zu übermitteln.