Mozart und Schönbrunn - diese Namen sind eng miteinander verwoben. Was zwei der bekanntesten Kultur- wie Tourismusmarken Österreichs tatsächlich verbindet, das beleuchtet die neue Streamingplattform ViennArtNetwork mit der ersten Eigenproduktion: "Mozart in Schönbrunn" ist ab dem heutigen Sonntag verfügbar und bietet einen 75-minütigen Streifzug durch das Leben des Komponisten sowie seine Verbindungen zu Schloss Schönbrunn.

Mit der Ende 2020 gestarteten Plattform wollen die Initiatoren Sascha Goetzel und Peter Hosek auch die heimischen Kulturschaffenden stärken. "Bisher gab es faktisch keine geeignete international orientierte Vertriebsplattform für Österreichs freie Kunst- und Kulturszene", werden sie in einer Aussendung zitiert. "Innerhalb weniger Wochen wurde das Projekt gestartet und umgesetzt. Unser Ziel ist es, die sieben freien Kunstformen im Onlinebereich zu vereinen, sowie innovative Unterhaltung im digitalen Raum zu ermöglichen." Die Botschaft laute folglich auch: "Kulturschaffende sind für unser Land mindestens so wichtig wie Schilehrerinnen und Schilehrer!"


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ViennArtNetwork

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Konzerthaus startet monothematische Bühne

Nachdem das Wiener Konzerthaus wie alle Bühnen des Landes coronabedingt auf den realen Publikumsverkehr verzichten muss, hat man sich mittlerweile als Streaminganbieter etabliert. Unter dem Titel "Auf den Punkt gebracht" hat man nun ein neues Onlineformat entwickelt, das sich eine Woche lang jeweils um ein spezifisches Thema drehen soll. Los geht es mit dem heutigen Sonntag (31. Jänner).

Für sieben Tage ist die digitale Pop-Up-Stage, die unter www.konzertzuhaus.at errichtet wurde, jeweils ganz einem Thema oder Genre gewidmet. Den Anfang des Reigens aus Konzerten, Interviews oder Archivaufnahmen macht der Block "Lieder aus Wien".

Den Auftakt gestalten heute, 31. Jänner, Helmut und Maria Stippich, und auch ein Dudelworkshop mit Wienerliedstar Agnes Palmisano am 3. Februar bringt Wienerisches aus den Kehlen an den interessierten Streamer. Auch die Strottern sind dieser Tage mit von der Partie. Die kommenden Wochen sind dann den Genres "Jazz", "Klavier", "Vokal" und "Kammermusik" gewidmet.

Gestaltet ist die Pop-up-Bühne weiterhin nach dem Prinzip der freien Bezahlung, bei der Zuschauerinnen und Zuschauer selbst über den Preis entscheiden können, den sie zu investieren bereit sind. "Die Musik lebt im Wiener Konzerthaus, und es stehen uns auch in diesen Zeiten spannende Wochen bevor", zeigte sich Intendant Matthias Naske angetan von der neuen Initiative.