Unter dem Titel "BERGfest" lädt das Alban Berg Ensemble am morgigen Freitag und am Samstag im Reaktor in Wien-Hernals zu einem kleinen Herbstfestival. Auf dem Programm stehen drei Konzerte mit Werken von Gioseffo Zarlino oder auch Johannes Maria Staud und damit Stücke vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Vor den Konzerten wird es jeweils ein kurzes Gespräch zur Einstimmung auf die ausgewählten Werke geben.

Das erste Konzert beginnt am Freitag um 17.30 Uhr, neben den bereits genannten Komponisten stehen Werke von Philippe Hersant und Dmitri Schostakowitsch auf dem Programm. Bereits um 20.30 Uhr folgt der nächste Termin, bei dem unter anderem György Ligetis "Metamorphoses nocturnes", Schuberts "Notturno Es-Dur" und Arnold Schönbergs "Verklärte Nacht" erklingen. Den Abschluss macht am Samstag um 11.30 Uhr eine Matinee, die mit Alban Bergs "3 Bruchstücke aus Wozzeck" beschlossen wird.

Wer auch am Wochenende darauf in den Reaktor pilgern will, hat im Rahmen der Wettbewerbsreihe "Potenziale" die Gelegenheit dazu. Von 22. bis 24. Oktober wird die immersive Performance-Installation "Amniotic Antidote" des Duos Last Oblivion geboten. Von 10. bis 14. November folgt schließlich im Rahmen von Wien modern die Uraufführung der Klanginstallation "Der Gesang der Orgel" von Winfried Ritsch, bei der es sich um ein "Werk für robotische Raumorgeln und Sängerin" handelt. (apa)