Ein Zeichen für Hoffnung und Frieden soll ein Benefizkonzert im Wiener Konzerthaus setzen. Dabei tritt am 12. April (19.30 Uhr) der griechisch-russische Stardirigent Teodor Currentzis mit seiner MusicAeterna im Großen Saal auf. Das Ensemble wird unter anderem von der russischen Bank VTB finanziert, die sich auf einer westlichen Sanktionsliste findet. Eine Rede von Currentzis sei dabei nicht geplant. "Das Benefizkonzert spricht für sich", so das Konzerthaus auf APA-Anfrage.

Das Benefizkonzert wird von der Wiener Konzerthausgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaft veranstaltet und soll Spenden für notleidende Menschen auf der Flucht wie auch in der Ukraine generieren. Neben Currentzis' Orchester aus St. Petersburg sind ukrainische Musikerinnen und Musiker zu Gast, die auf Einladung der MusicAeterna am Konzert teilnehmen werden. Auf dem Programm stehen laut einer Aussendung Werke aus dem "reichhaltigen Œuvre der Klavierkonzertmusik zwischen Barock und Moderne". Als Solist tritt der französische Pianist und Gewinner des letzten Tschaikowsky-Wettbewerbs, Alexandre Kantorow, auf.

Currentzis ist bereits zuvor im Wiener Konzerthaus zu sehen. Am Montagabend tritt er als Chefdirigent des SWR-Smyhonieorchesters in Erscheinung, am 10. und 11. April in seiner Funktion als Leiter der MusicAeterna. Das Ensemble reist allerdings ohne Chor an. Da er nun auch am 12. April für das Benefizkonzert im Einsatz ist, entfällt ein am selben Abend geplanter Auftritt in der Wiener Minoritenkirche. (apa)