(me) Im Grunde lässt sich jede Einspielung des Klavierduos Tal & Groethuysen bedenkenlos empfehlen. Warum das so ist, zeigt diese Aufnahme besonders "ohrenfällig". Immer steht das Werk im Vordergrund, nie die Interpretin, der Interpret. Wie oft hat man nicht schon Antonin Dvoraks "Slawische Tänze" op. 46 und op. 72 in der Orchesterversion erlebt. In der originalen Fassung für Klavier zu vier Händen klingen sie in dieser Interpretation dennoch wie neu. Beeindruckend!