• vom 27.11.2017, 15:59 Uhr

Kulturpolitik

Update: 27.11.2017, 16:01 Uhr

Moderne Kunst

documenta-Geschäftsführerin legt ihr Amt nieder




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Von WZ Online, APA

  • Annette Kulenkampff scheidet nach Millionendefizit zum 1. Juni 2018 aus.

Kassel. Nach viel Kritik und einem erwarteten Defizit in Millionenhöhe räumt die documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff ihren Posten. Sie werde in beiderseitigem Einvernehmen zum 1. Juni 2018 ausscheiden, erklärte ein Sprecher der Stadt Kassel am Montag. Wer dann die Führung der gemeinnützigen documenta-Gesellschaft übernimmt, ist noch unklar.

Die weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst erwartet für das laufende Jahr ein Defizit von 5,4 Millionen Euro. Die Stadt Kassel und das Land Hessen haben die Zahlungsfähigkeit mit einer Bürgschaft von acht Millionen Euro gesichert. Einen direkten Zusammenhang zwischen der Bilanz und Kulenkampffs Abschied stellt die Stadt Kassel nicht her.

"Der Aufsichtsrat dankt Frau Kulenkampff für ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz bei der documenta 14 und für ihre Bereitschaft, bis dahin an der Schaffung wichtiger struktureller Voraussetzungen für eine erfolgreiche documenta 15 mitzuwirken", heißt es in einer Erklärung. Mehr wollte die Stadt zu der Entscheidung nicht sagen. Die documenta 14 unter der künstlerischen Leitung von Adam Szymczyk fand in diesem Jahr in Kassel und in Athen als zweitem, gleichberechtigten Standort statt. Als Ursache des Defizits gelten die Kosten in Athen.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-11-27 16:00:58
Letzte Änderung am 2017-11-27 16:01:10


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