• vom 06.12.2017, 18:11 Uhr

Kulturpolitik

Update: 07.12.2017, 12:03 Uhr

Intendanz

Pichowetz klagt Seefestspiele Mörbisch




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Von WZ Online, APA

  • Keine Details zu Inhalt der Klage, denn auch Festspiel-Geschäftsführer Posteiner verwies auf Verschwiegenheitserklärung.

Mörbisch. Der vorzeitige Abgang von Gerald Pichowetz als Mörbisch-Intendant könnte noch ein gerichtliches Nachspiel haben. Pichowetz habe gegen die Seefestspiele eine Klage eingebracht, bestätigte Seefestspiele-Geschäftsführer Dietmar Posteiner am Mittwoch einen Bericht des ORF Burgenland. Details zum Inhalt der Klage wollte er nicht nennen.

Posteiner verwies dazu auf eine Verschwiegenheitserklärung, welche seitens der Seefestspiele im Zuge der Trennung von Pichowetz abgegeben wurde. Die Klage sei am 29. November eingelangt, er habe sie vor wenigen Tagen an den Anwalt weitergeleitet. "Tatsache ist, es gibt mal eine Einladung zu einer ersten Tagsatzung", sagte Posteiner. Wo diese stattfinden werde, stehe noch nicht fest.

Der vor allem aus der ORF-Serie "Kaisermühlen Blues" bekannte Pichowetz war im Oktober des Vorjahres als neuer Mörbisch-Intendant vorgestellt worden, nachdem er beim Hearing als Bester abgeschnitten hatte. Er sollte 2018 Dagmar Schellenberger nachfolgen. Ende Mai des heurigen Jahres wurde allerdings bekannt, dass Pichowetz das Amt doch nicht antreten werde. Als Gründe wurden unterschiedliche Vorstellungen bei der künstlerischen Neuausrichtung von Mörbisch genannt. In einer Pressekonferenz wurde daraufhin der Sänger Peter Edelmann als neuer künstlerischer Direktor der Seefestspiele präsentiert.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2017-12-07 12:01:18
Letzte Änderung am 2017-12-07 12:03:12


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