• vom 25.06.2018, 20:34 Uhr

Kulturpolitik


Italien

Österreicher dürfen Museen leiten




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Von WZ Online / APA

  • Der Staatsrat bestätigte die Gültigkeit der Auswahlverfahren.

Der österreichische Kulturmanager Peter Assmann (54) behält seinen Museumschefposten in Mantua. Der Staatsrat in Rom, die höchste Instanz bei administrativen Verfahren, sprach sich am Montag für die Gültigkeit der Ernennung mehrerer nicht-italienischer Museumsdirektoren in Italien im Jahr 2015 aus.

Der internationale Wettbewerb des italienischen Kulturministeriums für die Wahl der Museumsdirektoren entspreche den europäischen Gesetzen, urteilte der Staatsrat. Die Bedingungen für die Zulassung ausländischer Staatsbürger zum Wettbewerb seien erfüllt worden.

Ein Verwaltungsgericht in Rom hatte im Mai 2017 die Ernennung mehrerer nicht-italienischer Museumsdirektoren in Italien gekippt. Zu ihnen zählte Peter Assmann, seit November 2015 Leiter des Palazzo Ducale in Mantua. Im Rahmen desselben internationalen Wettbewerbs war 2015 der Linzer Kulturmanager Peter Aufreiter mit der Leitung eines Komplexes aus zehn Landesmuseen in der Adria-Region Marken betraut worden. Im Mittelpunkt steht dabei die Nationalgalerie der Marken in Urbino.

Ein Rekurs einer erfolglosen Gegenkandidatin war dabei angenommen worden. Der italienische Staatsrat setzte dann im Juni 2017 das Urteil des Verwaltungsgerichts in Rom vorerst außer Kraft. Assmann bekam somit seinen Museumschefposten zurück, doch der Fall war bis heute noch nicht gelöst.

"Endlich ist der Fall zu einem positiven Ende gekommen. Italienische und ausländische Museumsdirektoren können jetzt ihre außerordentliche Arbeit fortsetzen", kommentierte der Ex-Kulturminister Dario Franceschini, der die Museumsreform in die Wege geleitet hatte.





Schlagwörter

Italien, Museen, Museum, Kulturpolitik, EU

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Dokument erstellt am 2018-06-25 20:42:14


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