• vom 10.01.2019, 10:17 Uhr

Kunst

Update: 10.01.2019, 10:22 Uhr

350. Todestag des Malers

Niederlande starten ins Rembrandt-Jahr




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZOnline, APA, dpa

  • Mit Ausstellungen und Rundgängen ehren Städte und Museen im ganzen Land den Maler und sein Werk.

Selbstbildnis mit geöffnetem Mund, 1630.

Selbstbildnis mit geöffnetem Mund, 1630.© APAweb/Bank Austria Kunstforum Selbstbildnis mit geöffnetem Mund, 1630.© APAweb/Bank Austria Kunstforum

Amsterdam. Die Niederlande stehen 2019 ganz im Zeichen des Malers Rembrandt van Rijn. Vor 350 Jahren, am 4. Oktober 1669, starb der holländische Meister in Amsterdam. Prinzessin Beatrix wird das Themenjahr "Rembrandt und das Goldene Zeitalter" am 30. Jänner im Mauritshuis in Den Haag offiziell eröffnen. Mit Ausstellungen und Rundgängen ehren Städte und Museen im ganzen Land den Maler und sein Werk.

So wird das Mauritshuis erstmals seine gesamte Rembrandt-Sammlung in einer Ausstellung zeigen. Dazu gehören sein letztes Selbstporträt und das Werk "Die Anatomie-Stunde des Dr. Nicolaes Tulp" (1632). Auch das Amsterdamer Reichsmuseum mit der weltweit größten Rembrandt-Sammlung wird ab Februar erstmals alle Werke des Malers in der Ausstellung "Alle Rembrandts" zeigen. Das berühmteste Gemälde "Die Nachtwache" soll ab Juli im Museum öffentlich untersucht und restauriert werden.

Das Fries Museum in Leeuwarden im Norden des Landes stellt Saskia van Uylenburgh in den Mittelpunkt. Sie kam aus Leeuwarden und war Rembrandts erste Frau und große Liebe: "Rembrandt & Saskia: Liebe im Goldenen Zeitalter" heißt die Schau. Das Museum "Lakenhal" in Leiden, wo der Maler 1606 geboren wurde, legt den Schwerpunkt auf Jugend und Lehrjahre.

Erneuerer der Kunst

Rembrandt gilt als großer Erneuerer der Kunst, als Meister von Licht und Schatten. Anders als die meisten seiner Zeitgenossen hatte er eine große Vielfalt an Themen aus Bibel, Mythologie und Geschichte. Er malte auch Porträts, viele Selbstbildnisse, Landschaften und Allegorien.

Der Maler ist eng mit dem sogenannten Goldenen Zeitalter verbunden. Damit wird die fast einhundert Jahre dauernde wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit der Niederlande im 17. Jahrhundert umschrieben. Mit dem Erfolg der Handelsflotte der Vereinigten Ostindischen Compagnie und dank weitgehender Religionsfreiheit erlebten auch Kunst und Wissenschaft eine damals in Europa beispiellose Blüte.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-10 10:18:53
Letzte Änderung am 2019-01-10 10:22:00



Bildende Kunst

Leander Kaiser

Geboren 1947 in Innsbruck; mit 16 Jahren erste Ausstellung von Federzeichnungen zum Buch "Hiob" des Alten Testaments... weiter




Bildende Kunst

Sabine I. Weinert

- © Picasa Geboren 1962 in Wien; aufgewachsen in Perchtoldsdorf; danach Gymnasium, Kunstschule und Hochschule für angewandte Kunst in Wien; 1995 Übersiedlung... weiter




Bildende Kunst

Markus Guschelbauer

- © markus_guschelbauer Geboren am 1974 in Friesach (Kärnten), 2003-2009 Universität für angewandte Kunst / Institut für Bildende und Mediale Kunst / Fotografie... weiter





Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. RAF Camora und Bonez MC kommen nach Wien:
    Maseratis, Koks und Halbstarke
  2. Es ist wieder etwas faul im Staate der Sleaford Mods
  3. Trauer um Gus Backus
  4. "Habe einen anderen Blick auf die Welt"
  5. Jazz ist die Seele Amerikas
Meistkommentiert
  1. RAF Camora und Bonez MC kommen nach Wien:
    Maseratis, Koks und Halbstarke
  2. Jazz ist die Seele Amerikas
  3. Grammys: Ein Hoch auf die Frauen
  4. Billie Eilish: Teenage Angst und leiser Horror
  5. Ein Ritt mit dem Teufel


Der Deutsche gab am Pult im Goldenen Saal des Musikvereins den Kapellmeister Deluxe.

Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.


Werbung