Florenz. Die Florentiner Uffizien haben am Mittwoch 14 Säle eingeweiht, die ausschließlich der italienischen Malerei im 16. Jahrhundert gewidmet sind. Von Tizian über Tintoretto bis Lorenzo Lotto und Paolo Veronese: Über 105 Meisterwerke der venezianischen und Florentiner Malerei sind in den Sälen im ersten Stock des Museums zu sehen.

Die Säle wurden nach einer einjährigen Renovierung eingeweiht und erstrecken sich auf 1100 Quadratmeter. "Es ist, als hätten wir ein zweites Museum in den Uffizien eröffnet", kommentierte Museumsdirektor Eike Schmidt, der ab November die Leitung des Kunsthistorischen Museums (KHM) in Wien übernimmt.

Eigener Saal für die "Venus"

Tizians Meisterwerk "Die Venus von Urbino" (1538) ist ein eigener Saal gewidmet. In einem weiteren Saal sind ausschließlich Werke des venezianischen Naturalismus, darunter Gemälde von Tintoretto und Paolo Veronese, zu bewundern. Ein Saal ist Porträts von Medici-Familienmitgliedern gewidmet.

Dank einer neuen, natürlichen Beleuchtung und einer besseren Verteilung der Gemälde kommen die Meisterwerke noch kräftiger zur Geltung, sagte Schmidt. Die Gestaltung der Säle wurde auch mithilfe privater Spenden finanziert. (apa)

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