Innsbruck. Über die Innsbrucker Kunstmesse "ART" ist ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 750.000 Euro, teilte der Kreditschutzverband 1870 (KSV1870) am Montag in einer Aussendung mit. Die Schuldnerin strebe eine Sanierung an. Hinsichtlich der Insolvenzursache liegen noch keine gesicherten Informationen vor, hieß es.

Positive Signale

"Erfahrungsgemäß ist es so, dass ein erfolgreicher Fortbetrieb während des Insolvenzverfahrens die Basis für eine spätere Sanierung darstellt", erklärte Klaus Schaller, Regionalleiter West des KSV. Die entsprechenden Prüfungen werde der Insolvenzverwalter zeitnah anzustellen haben. Der KSV werde die Insolvenzursache gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter erheben und entsprechend prüfen.

Laut Schuldnervertreter habe es bereits erste Gespräch mit Gläubigern gegeben und er habe "recht positive Signale" erhalten. Der KSV werde ein allfälliges Angebot der Schuldnerin an die Gläubiger jedenfalls auf seine Angemessenheit und Finanzierbarkeit hin detailliert prüfen, hieß es seitens des Kreditschutzverbandes. (apa)