Eine London-Ansicht des französischen Künstlers Claude Monet (1840-1926) ist in New York für 27,6 Mio. Dollar (etwa 25 Mio. Euro) versteigert worden. "Charing Cross Bridge" ging an einen anonymen Bieter, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Mittwoch mit. Monet hatte das Werk 1903 bei einem Besuch in London gemalt. In den vergangenen 40 Jahren war es in einer Familiensammlung gewesen.

Zahlreiche weitere Werke erzielten bei der Auktion ebenfalls zweistellige Millionenbeträge, unter anderem eine Büste, die Alberto Giacometti von seinem Bruder Diego anfertigte, und die nach einem Wettstreit mit sieben Bietern bei 14,3 Millionen Dollar landete.

Zum Auftakt der traditionellen New Yorker Herbstauktionen war beim Auktionshaus Christie's zuvor bereits ein Werk des belgischen Künstlers René Magritte (1898-1967) für rund 19,5 Millionen Dollar versteigert worden. Ein anonymer Bieter hatte das Gemälde "Le Seize Septembre" des surrealistischen Künstlers ersteigert.

Im Lauf der Woche stehen noch weitere Highlights auf dem Auktions-Kalender, unter anderem ein Wandbild von Keith Haring. Insgesamt ist die Stimmung bei den heurigen Herbstauktionen Experten zufolge aber unter anderem aufgrund der Unsicherheiten rund um den Brexit in Großbritannien und der im kommenden Jahr anstehenden Wahl in den USA eher getrübt. (apa)