Die Dresdner Juwelendiebe haben aus dem Grünen Gewölbe nicht nur Preziosen gestohlen, sondern auch die, die sie zurückgelassen haben, mit einem Pulver besprüht.

Für diese Schmuckstücke gibt es nun Hoffnung: "Nach der gegenwärtigen Einschätzung werden die verbliebenen Werke rückstandslos gereinigt werden können", sagte ein Sprecher der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) der Deutschen Presse-Agentur. "Damit sind die Restauratoren derzeit befasst."

Fahndung bisher ohne heiße Spur

Die Fahndung nach den Dieben hat nach Angaben der Polizei bisher keine konkreten Ergebnisse gezeitigt. Bisher seien 516 Hinweise eingegangen. Bisher gibt es nach Angaben des leitendes Oberstaatsanwaltes Klaus Rövekamp und Polizeipräsident Jörg Kubiessa aber noch keinen dringenden Tatverdacht gegen bestimmte Personen. Die Polizei hat eine halbe Million Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. (apa)