Wie andere heimische Verwertungsgesellschaften auch will Bildrecht seinen Mitgliedern in Zeiten der Corona-Krise unterstützend zur Seite stehen. Deshalb wurde ein Überbrückungsfonds in der Höhe von 500.000 Euro eingerichtet, wie es am Donnerstag hieß. Man habe mit den Mitteln aus der Privatkopievergütung die Möglichkeit, "rasch und effektiv zu helfen".

Diese durch den SKE-Fonds zur Verfügung stehenden Finanzhilfen würden allerdings nicht ausreichen, so Bildrecht-Geschäftsführer Günter Schönberger. Es gebe bereits jetzt hunderte Anträge auf Unterstützung. "Die Faktenlage anhand der bisher nachgewiesenen Schädigungen ist höchst beunruhigend." Deshalb erwartet er sich von der Politik zusätzliche Mittel für die Künstler. Mehr als 5.500 aus verschiedensten Feldern stammende Kreative sind Mitglieder bei Bildrecht.


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