Es muss sich ja ein ziemliches Konvolut angesammelt haben. Denn in der Corona-Quarantäne gab es ja nur eingeschränkte Freizeitangebote für Kinder. Also wurden alle verfügbaren Wasserfarben, Bunt-, Filz und Wachsmalstifte herausgekramt und so ein langweiliger Nachmittag weggemalt. Oder zumindest ein paar Stunden. Oder eine Stunde. Na gut, eine halbe Stunde.

Aber was nun tun mit den angehäuften Kunstwerken des Nachwuchs? Niemand hat so einen großen Kühlschrank, an den man das alles pinnen kann. In einer Schachtel sammeln und vergilben lassen, ist auch keine erquickliche Lösung.

 

Teil einer Ausstellung

Die Galerie Hilger hat da eine Idee. Bei dem neuen Projekt "Little Home Artist" können Kinder von 6 bis 12 Jahren eine der Kreationen, die sie in der Isolationszeit angefertigt haben, an die Galerie schicken. Eine Jury mit unter anderem Christian Ludwig Attersee wird im August die sechs originellsten Bilder auswählen, die dann in einer Ausstellung zu sehen sein werden.

Geschickt werden soll das signierte Originalbild, auf der Rückseite sollen Name, Alter und Anschrift notiert werden. Einsendeschluss ist der 15. Juni (Galerie Hilger, Dorotheergasse 5, 1010 Wien).

Als Preis winkt neben der Ausstellung die Aussicht, mit einem Künstler eigener Wahl Zeit zu verbringen. Und dann vielleicht gleich etwas Neues für das Portfolio zu kreieren.