Die Corona-Krise 2020 hat nun auch schon Auswirkungen auf Veranstaltungen, die erst im nächsten Jahr stattfinden hätten sollen: Die Kunstbiennale von Lyon, Frankreichs wichtigstes Künstlertreffen, ist um ein Jahr verschoben worden. Statt im September 2021 findet das Branchenevent nun ein Jahr später statt. Die Coronakrise habe die Möglichkeiten von Künstleraufenthalten und Produktionen und die Zusammenarbeit mit den Künstlern stark beeinträchtigt, erklärten die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

Die Biennale für zeitgenössische Kunst wurde 1991 gegründet. Ihre letzte Ausgabe, die am 20. Jänner 2020 zu Ende ging, zog mehr als 270.000 Besucher an. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden auch die großen Biennalen in Venedig zu Architektur und zeitgenössischer Kunst bereits jeweils um ein Jahr verschoben. Sie finden jetzt 2021 beziehungsweise 2022 statt. (apa)