Die Uffizien in Florenz, die am vergangenen Mittwoch 85 Tage nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie wieder ihre Tore geöffnet haben, haben am ersten Wochenende seit dem Neustart 8.000 Besucher gemeldet. Die Besucher, zum Großteil Italiener, verteilten sich auf Uffizien, Palazzo Pitti und Boboli-Gärten, die zum selben Komplex gehören.

Der Höhepunkt wurde am Sonntag in den Uffizien mit 2.106 Besuchern verzeichnet. "Es handelt sich um positive Zahlen, die das Bedürfnis nach Schönheit und Kunst in dieser schwierigen Phase bezeugen", kommentierte Uffizien-Direktor Eike Schmidt.

Wegen der Sicherheitsmaßnahmen müssen die Uffizien die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Museum befinden dürfen, stark reduzieren. So können maximal 450 Besucher zugelassen werden - das ist die Hälfte der Zeit vor der Schließung am 8. März.

Die italienische Kulturszene bemüht sich um einen erfolgreichen Neustart des Kulturlebens. Die große Raffael-Schau anlässlich des 500. Todestags des Universalgenies in Rom, die Anfang März wegen der Covid-19-Pandemie drei Tage nach der Eröffnung geschlossen werden musste, öffnete am Dienstag und kann bis zum 30. August besucht werden. Die Leihgaben stammen unter anderem aus den Uffizien in Florenz, dem Louvre in Paris, der Albertina in Wien, dem British Museum in London und der National Gallery of Art in Washington.(apa)