Auch heuer soll es eine Sonderaktion der Bundesmuseen-Card geben, sobald die Museen nach dem aktuellen Lockdown in der Ost-Region wieder für ihr Publikum öffnen können. Das wurde vom Kunst- und Kulturstaatssekretariat nach der heutigen Sitzung der Bundesmuseenkonferenz bekannt gegeben. Die im vergangenen Sommer ausgegebene Bundesmuseen-Card zum Preis von 19 Euro wurde von 18.300 Menschen erworben, wodurch zwischen 1. Juli und 15. September 66.340 Besuche verzeichnet wurden.

Im Mittelpunkt der heutigen Sitzung standen weiters der Austausch zu Corona-Unterstützungsmaßnahmen sowie die kürzlich gestarteten Kollektivvertragsverhandlungen. Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) habe die Zusage für weitere Corona-Unterstützungszahlungen zur Abfederung der finanziellen Folgewirkungen der Pandemie bekräftigt. Die Höhe dieser Zusatzmittel sei wie schon im Vorjahr von den tatsächlichen Auswirkungen der Pandemie abhängig.

Was die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Bundesmuseen betrifft, zeigte sich Mayer zuversichtlich, das Ziel rund um den Jahreswechsel zu erreichen. "Mir liegt der Kollektivvertrag für die Bundesmuseen sehr am Herzen. Wir haben gerade jetzt ein gutes Zeitfester und ich bin zuversichtlich, dass wir zu einem guten Ergebnis kommen."

"Die Bundesmuseen sind ein verlässlicher Partner, wenn es um Innovation und Weiterentwicklung geht. Moderne Technik und Vermittlung, Nachhaltigkeit oder der Ausbau des digitalen Angebots zeigen, dass die Museen die Zeit der Pandemie bisher, trotz aller Umstände, auch produktiv genutzt haben. Insbesondere die immer bessere Abstimmung zwischen den Museen und das produktive Kommunikationsklima tragen auch zum Erfolg der einzelnen Häuser bei", wurde Klaus Albrecht Schröder, Vorsitzender der Bundesmuseenkonferenz, in der Aussendung zitiert.