Das Geymüllerschlössel, eine Expositur des Museums für angewandte Kunst (MAK) in Wien-Währing, erhält eine neue Dauerpräsentation. In diesem permanenten Dokumentationsraum werde mit umfangreichem Text- und Bildmaterial auf die Geschichte des Biedermeierbauwerks eingegangen, teilte das Museum am Montag mit. Blieb die Dependance im Vorjahr coronabedingt geschlossen, soll heuer die Saison am 8. Mai starten. Das Geymüllerschlössel ist jeweils samstags und sonntags geöffnet.

Für den Raum, kuratiert von Kathrin Pokorny-Nagel, wurde ein einjähriges Forschungsprojekt betrieben, bei dem die Quellen im MAK-Archiv einem genauen Studium unterzogen wurden. Außerdem seien laut Aussendung wichtige Archive in Wien und Niederösterreich durchsucht worden sowie die Familienarchive der ehemaligen Besitzer. Die Geschichte des Geymüllerschlössels ist auch Thema bei der Online-Talkreihe "MAK im Dialog" am 4. Mai um 18.30 Uhr.

Auch Kunst von Erwin Wurm

Neben der neuen Dauerpräsentation gibt es heuer im Geymüllerschlössel auch Arbeiten von Erwin Wurm zu sehen. Die Ausstellung "Keramik-Skulpturen" ist ebenfalls ab 8. Mai zu besichtigen. Geöffnet ist das Geymüllerschlössel bis 5. Dezember. Für den Besuch ist bis auf Weiteres die Buchung eines Zeitslots erforderlich. (apa)