Die virtuellen Rundgänge geben Einblicke in das künstlerische Schaffen, den Alltag und die Persönlichkeit des Künstlers. Das Projekt entstand unter Leitung des Belvederes in Kooperation mit über 30 verschiedenen Kulturinstitutionen (davon 13 aus Österreich) mit mehr als zehn Ländern (unter anderem Japan, USA, Spanien). Die kuratorische Leitung übernimmt der Klimt-Experte Franz Smola.

Mehr als 100 kurartierte Onlineausstellungen mit rund 700 Exponaten gehen dem Vermächtnis Gustav Klimts auf die Spur. 120 der berühmtesten Meisterwerke Klimts, aber auch weniger bekannte Arbeiten werden in einer Augmented-Reality- und 3D-Pocket-Gallery zur Geltung gebracht. Mehr als 60 Bilder wurden mittels einer Art Camera von Google ultrahochauflösend aufgenommen: Klimts Meisterwerk "Der Kuss" kann jetzt so nah wie noch nie erkundet werden.

Klimts Werke können in allen Details erkundet werden. 
- © Google Arts

Klimts Werke können in allen Details erkundet werden.

- © Google Arts

Drei der verlorenen "Fakultätsbilder" Klimts konnten mithilfe von Smolas Expertise sowie Künstlicher Intelligenz (Machine Learning) aus dem Google Arts & Culture Lab detailliert rekonstruiert werden. Zum ersten Mal seit 70 Jahren können diese Kunstwerke nun so in Farbe erlebt werden, wie sie Klimt geschaffen haben könnte.

Vor Klimt hat Google zuvor Retrospektiven für die Künstler Bruegel, Kandinsky, Vermeer und Frida Kahlo in dieser Größe geschaffen. Ab sofort können Interessierte in die digitale Welt Gustavs Klimts eintauchen und die Vielfalt seiner Werke aus den unterschiedlichen Perspektiven seines Lebens kennenlernen.