Sie sind leicht zu übersehen: die ausgequetschten Tuben, die ziemlich versteckt hoch oben auf einer Trennwand platziert worden sind. Fußbalsam, Hirschtalg, Wundsalben. Ein Stillleben der Mühsal des Daseins? Des Überlebenskampfes und –willens? Die wissen, was der Hans Schabus vorletzen Sommer getan hat. Sie waren nämlich live dabei. Und wer sich bis in die tiefsten Tiefen der Galerie Krinzinger vorwagt (Vorsicht: Kopf einziehen!), der wird ebenfalls eingeweiht.

Bepanthen, Weleda und Co. können jedenfalls bezeugen, dass die Kunst des gebürtigen Kärntners (Jahrgang 1970), der in Wien wohnt, aber durchaus global arbeitet, nicht selten schwere physische Arbeit ist (und eine mentale Herausforderung). Ja, genau, das ist der, der dereinst den österreichischen Biennale-Pavillon in Venedig in einen Berg verwandelt hat (2005 war das). Einen, den man sogar besteigen hat können. Von innen. (Berge sind nun einmal Sportgeräte.) Mittels eines ausgeklügelten labyrinthisch-chaotischen Systems aus Stiegen, Stegen und Stützbalken (und Luken – zwecks der Aussicht). 

Nicht immer ist der GANZE Weg das Ziel

Und weil der Schabus einer ist, der keine Mühen und Schweißflecken scheut, wenn er neue Wege geht, seine Raumerfahrung in Richtungen erweitert, die vorher noch nicht da waren, hat er beispielsweise eines Tages begonnen, ein Loch in seinen Atelierboden zu graben. Einen Fluchttunnel. Und wie der babylonische Turm ist auch der "Schacht von Babel" nicht fertiggeworden und der Schabus notgedrungen noch alleweil Künstler.

Der Inhalt dieser Tuben war hautnah dabei, als der Hans Schabus getan hat, was er im vorletzten Sommer halt so getan hat. "Europa" heißt das Stillleben (ein konzeptuelles Ecce homo?) übrigens nach dem "Tatort". 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Der Inhalt dieser Tuben war hautnah dabei, als der Hans Schabus getan hat, was er im vorletzten Sommer halt so getan hat. "Europa" heißt das Stillleben (ein konzeptuelles Ecce homo?) übrigens nach dem "Tatort".

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Dafür hat er Amerika ein zweites Mal entdeckt. Indem er mit einem selbstgebauten Amphibienfahrzeug (einem Segelboot der Klasse "Optimist", dem er Räder montiert hat) in die Wiener Kanalisation abgetaucht ist und als so etwas wie der Dritte Mann und Columbus in Personalunion "zufällig" den unterirdischen Seeweg zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten gefunden hat. Aufgetaucht ist er zumindest in New York wieder. Ein Video beweist es. Okay, vielleicht hat er ein bissl geschummelt und nicht die komplette Strecke zwischen Wien und New York unter Tage zurückgelegt. Eventuell ist er für ein paar Kilometerchen in ein Flugzeug umgestiegen. Doch der Wille zählt, oder? Und nicht immer muss der ganze Weg das Ziel sein. Bei seiner "Tour d‘Europe", von der die vielen leeren Cremetuben zeugen, war er es allerdings. 

Die Krücke ist selber gehbehindert

Ihre Konzerte haben 2020 coronabedingt nicht stattgefunden. Dafür dürfen RAF Camora und Beck in diesem Unikat von Hans Schabus GEMEINSAM auftreten. Aluminiumdruckplatten bei einem vielsagenden "Get-together" (2021). 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Ihre Konzerte haben 2020 coronabedingt nicht stattgefunden. Dafür dürfen RAF Camora und Beck in diesem Unikat von Hans Schabus GEMEINSAM auftreten. Aluminiumdruckplatten bei einem vielsagenden "Get-together" (2021).

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Auch diesmal sind also Grenzen (geografische und körperliche) überschritten (und überfahren) worden, und herausgekommen sind am Ende Installationen, Drucke und ein Film, vereint unter dem stimmigen Titel: "Der lange Morgen." Und nicht nur durch den Raum wird gereist (durch Europa), in der Zeit zurück ebenso. Ein Galerieraum wird zu einer Art Abstellkammer, einem Depot für Erinnerungen an Ereignisse, die coronabedingt nicht stattgefunden haben. Für all die abgesagten Konzerte. (Schabus: "Für drei hab i sogar Karten g’habt.")

Zusammengerollt lungern da die dünnen Aludruckplatten für die Ankünder herum, integriert in ein Traversensystem, festgeklemmt mit Schraubzwingen oder von dieser robusten Trägerkonstruktion für die Bühnentechnik gehalten wie ein Hut vom Kleiderständer. Quasi eine Bühne für den stillen Frühling (und Sommer) 2020.

Nie kann man alles auf einmal lesen, bloß Teile schnappt man auf ("Open Air", "Tolle Gäste", "Wiener Stadthalle" . . .), Namen (Patti Smith, Iron Maiden, RAF Camora, Die Toten Hosen . . .), witzige Tour-Titel ("Future Nostalgia Tour", "Ciao! Tour", "Legacy of the Beast Tour" . . ). In manche Rohre muss man voyeuristisch hineinspechteln, die werden zu Sehrohren in eine in die Zukunft verschobene Vergangenheit. (Ah, die Guns n’ Roses hätten im Ernst-Happel-Stadion gespielt.) Und passend mittendrin (als morbides Detail): eine Krücke, die selber von einer Krücke gestützt wird (von ihrem eigenen Gusskanal).

Die Fragmente wiederum scheinen freilich durchaus gesellig zu sein, sich wie Gliedmaßen zu Anatomien formieren zu wollen. Zu einer Band. Oder zu einem improvisierten Schlagzeug? Draufdreschen würden dort doch sicher einige gern. Frustrierte Inhaber von Konzerttickets etwa. Und mit welchen Drumsticks? Mit der Krückenkrücke? Mit gar nix. Stiller Frühling, hallo? 

Das Gedächtnis hat auch eine Rückseite

Das C-Virus hat die komplette Veranstaltungsbranche gebaselitzt (auf den Kopf gestellt). Hans Schabus kündigt Patti Smith trotzdem an. Auf Chinapapier. Und gleich auf beiden Seiten gleichzeitig. 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Das C-Virus hat die komplette Veranstaltungsbranche gebaselitzt (auf den Kopf gestellt). Hans Schabus kündigt Patti Smith trotzdem an. Auf Chinapapier. Und gleich auf beiden Seiten gleichzeitig.

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Schabus: "Wir haben alle gesehen, wie diese Plakate verbleichen. Im Sommer 2020. Und heuer im Frühjahr im Mai ist das erste Plakat wiedergekommen. Ich weiß noch: für ein Guns-n‘-Roses-Konzert. Ein neongelbes Plakat, das gesagt hat: ,Wir sind da!‘" Wobei: Da war eh immer alles. Irgendwo. Die Musiker, die Konzertsäle, das Publikum. ("Nur: Sie waren nicht zusammen.") Und so erzählt die stumme Installation auch nostalgisch vom Gemeinschaftsgefühl, von der Musik, die Wildfremde in dieselbe Schwingung, denselben Rhythmus versetzt. Wo man nicht wie im Theater oder in der Oper brav sitzen bleiben und schweigen muss und höchstens beim Schlussapplaus kurz die Sau, ein Bravo oder ein Buh rauslassen darf.

Ursprünglich hat sich der Schabus ja um die originalen Druckplatten bemüht. Die waren dummerweise bereits recycelt. Und als er bei den eingefärbten Kopien nicht Wochen warten wollte, bis sie endlich trocken gewesen wären und selbst Föhnen nicht viel gebracht hat, hat er die Druckerschwärze mit Chinapapier aufgesogen. Also, dieses klassisch bedruckt. Und das gleich zwei Mal. Vorne und hinten. Und so erinnern sich die zarten, blassen Blätter nun mit seitenverkehrten Transparenzen an das, was nicht gewesen ist. Und doppelt hält besser. Ein ruhiger, auf fast poetische Weise lapidarer Kommentar zur Pandemie. 

Indiana Jones und der Tempel des Lockdowns

Sektionaltor mit philosophischem Problem: Ist es halb offen oder halb geschlossen? Der Titel, den der Hans Schabus seinem Werk gegeben hat, klingt allerdings WENIGER philosophisch (Achtung, er enthält das F-Wort): "Shut the fuck down" (2021). 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Sektionaltor mit philosophischem Problem: Ist es halb offen oder halb geschlossen? Der Titel, den der Hans Schabus seinem Werk gegeben hat, klingt allerdings WENIGER philosophisch (Achtung, er enthält das F-Wort): "Shut the fuck down" (2021).

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Überall Zitate. Aus dem Alltag, aus dem Kulturbereich, aus dem Künstleratelier. In Letzterem gibt’s ein Sektionaltor, und ein Nachbau davon hat jetzt in der Galerie sichtlich dasselbe philosophische Problem wie dieses berühmte Glas, das entweder halb voll ist oder halb leer. Es kann sich einfach nicht entscheiden, ob es halb offen oder halb zu ist. Außerdem könnte das theoretisch eine Falle sein wie in "Indiana Jones und der Tempel des Todes", wo der Indy es grad noch unter dem steinernen Falltor wieder rausschafft und in letzter Sekunde mit einem beherzten Griff seinen verlorenen Hut herüberrettet.

Im Laufe der Ausstellung wird das Tor übrigens tatsächlich jeden Tag um wenige Zentimeter heruntergelassen, bis die Leute unten durchrobben müssen. Drum: schnell sein. (Und lieber keinen Hut aufsetzen.) Blödsinn. Das hab ich erfunden. Dahinter befindet sich auch nicht der Tempel des Todes. (Wer Angst vor Vierbeinern hat, dem wird dennoch möglicherweise mulmig werden, sobald er die vom Gerüst des Tores herabbaumelnde Hundeleine bemerkt. Den nächsten diskreten Hinweis – nach den Tuben des "Schmerzensmannes" – auf den letzten Programmpunkt.)

Das Tor als Ort des Übergangs, der Trennung von drinnen und draußen, hüben und drüben. Und dieses Patt zwischen dem Auf und Zu ist höchst aktuell. Lockdown und so weiter. Keiner weiß so recht: Öffnet das Land grad oder macht es in Wirklichkeit schon wieder zu? (Bei der Galerietür herein dürfen sowieso lediglich die Geimpften.) Und das Homeoffice verwischt die Demarkationslinie zwischen dem Beruflichen und dem Privaten. "Als würden sich diese Räume gerade auflösen", meint Schabus. Nachsatz: "Aber physisch haben wir feste Mauern und die tu ma verteidigen." 

Das Wichtigste beim Radfahren ist das Sitzfleisch

Keine Sorge: Das Tor tut nichts, das will nicht einmal spielen. Das Roadmovie "Europa" auf der andern Seite kann man sich folglich ohne Stress ansehen. Aha, das hat der Hans Schabus also vorletzten Sommer getan. Mit seinem Pudel Enzo ist er vom Nordkap (Norwegen) bis nach Tarifa in Spanien geradelt. Vom nördlichsten zum südlichsten Punkt des europäischen Festlands.

Im Film (mit dem iPhone gedreht, Blick stur nach rechts) verstreichen die 48 Tage in 25 Minuten. 30 Sekunden pro Tag in Originalgeschwindigkeit. Die Bilder sind permanent in Bewegung, die Grenzen zwischen den Tagen, Ländern und den Fortbewegungsmitteln (Zug, Bus, Rad, wieder Zug) verschwimmen parallel zu den atmosphärischen, raumgreifenden und alles andere als illustrierenden Klängen von Michaela Kisling, und wer hier unterwegs ist, verrät bloß dann und wann ein Schatten auf der Straße, der den strampelnden Künstler und dessen Pudel in der Kiste vorne drin als treuer Kamerad begleitet, oder eine flüchtige Reflexion in einer Schaufensterscheibe. Viel Landschaft und beschauliche Einsamkeit, Rentiere, zwischendurch Häuser, deren Baustil sich allmählich ändert, ab und zu eine Stadt.

Als "skulptural performatives Vermessen von Europa, von einem Raum" interpretiert der Radler, der an der Angewandten sinnigerweise eine Professur für Skulptur und Raum innehat, sein filmisches Opus. Hat er eigentlich speziell für seine ausgiebige Radltour trainiert? (Abgesehen davon, dass er 2015 vom Westen in den Osten der USA gestrampelt ist. Ohne Hund. In 42 Tagen von den riesigen Mammutbäumen an der kalifornischen Pazifikküste, wo sich Elch und Eichhörnchen gute Nacht sagen, zu den Wolkenkratzern in der Stadt, die angeblich niemals schläft: "The Long Road from Tall Trees to Tall Houses.") "Ich bin fit, aber ich bin nicht trainiert", stellt er gleich einmal klar. Und: "Die Kondition liegt auf der Straße, die muss man nur aufklauben." Soll heißen: Die kriegt man beim fleißigen Fahren. Das Wichtigste wäre freilich ohnedies "das Sitzfleisch". 

Die Offenbarung des Hans

Diese Hundeleine (aus der Serie "Ich weiß mir keinen Helfer") war ebenfalls beteiligt an Hans Schabus' Unternehmen Europa. 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Diese Hundeleine (aus der Serie "Ich weiß mir keinen Helfer") war ebenfalls beteiligt an Hans Schabus' Unternehmen Europa.

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Und wie ist er zu seinem Rad gekommen? Durch Zufall. Als er in Wien noch in die Pedale von einem anderen Radl getreten hat, ist wer an ihm vorbeigezogen, und dem ist er "dann ganz schnell nachgefahren und hab ihn an der Ampel zur Rede gestellt". Ach, wie er es wagen konnte, ihn zu überholen? Nein, gefragt hat er ihn, was das für ein Radl sei. Und sich nachher auch so eins gekauft. Ein dänisches Lastenrad. (Die Kiste für den Enzo hat er sich selber gezimmert.) Ein Lastenrad "mit einer Rennrad-Ergonometrie".

Das Reisetagebuch (in der Galerie um 15 Euro erhältlich) liefert die intimeren Details dieser abenteuerlichen und zugleich konzeptuellen "Tour d’Europe" (Titel) nach, auf der Mensch und Hund den Elementen ausgeliefert waren (und einem Navi, das sie immer wieder auf die Autobahn geleitet hat, in die fahrradfeindlichste Zone – "Es fühlt sich an wie die Südosttangente in Wien, nur mit Haut und Haar"). Und beginnt mit einem geradezu apokalyptischen Omen: Die Zugfahrt von Wien nach Warschau (er musste sich ja erst zum nördlichsten Punkt Europas hocharbeiten) beträgt 666 Kilometer! 666: die berühmte Zahl aus der Offenbarung. Die Zahl des Tieres (aber definitiv nicht des Pudels, denn der war vielerorts unerwünscht, in Skandinavien, Spanien, diversen Zügen, Bussen, Taxis, Hotels, Lokalen). Die Zahl des Antichrists.

Mit wenigen Worten schaffen der Schabus und sein knapper literarischer Stil es, eine Stimmung zu erfassen, ein anschauliches Bild zu malen. Von einer schwedischen Landschaft mit Getreidefeldern etwa: "Der Himmel ist offen. Das Meer liegt in der Luft. Unzählige Windräder bewegen den Horizont." Oder wenn es unmittelbar vorm Ziel massiven Gegenwind gibt: "Mediterrane Pinien sind nach dem Wind geformt. Sie wachsen uns förmlich entgegen." Das Wetter ist mitunter zum Auswringen nass, der Humor stets trocken: "Bei einer anderen Pause frage ich in einer Tankstelle nach dog food. Die Verkäuferin deutet auf Hotdogs. Was anderes haben sie nicht. Ich kaufe einen und esse ihn selber." 

Don Quijote, Rosinante und Enzo

Und da hat jemand keinerlei Scheu, sehr persönlich zu werden. ("Intensive Nahrungsaufnahme sorgt für intensiven Stuhlgang.") Oder in der Gluthitze Poesie in prosaische Realität umschlagen zu lassen: "Blauer Himmel. Lehmhäuser, die zurück in den Boden schmelzen. Hinter einem erleichtere ich mich." Was war noch g’schwind Otto Wagners Leitsatz? "Die Kunst kennt nur einen Herrn – das Bedürfnis." Und wenn’s ans Eingemachte geht, wird geflucht oder "narrisch" geworden.

Härter als die Tour de France: die Tour d'Europe. Oder müssen die Teilnehmer der Tour de France einen Pudel mitnehmen? Auf dem Boden: der Schatten von Hans Schabus, seinem Lastenfahrrad und seinem Enzi kurz vorm Zieleinlauf in Tarifa. 
- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Härter als die Tour de France: die Tour d'Europe. Oder müssen die Teilnehmer der Tour de France einen Pudel mitnehmen? Auf dem Boden: der Schatten von Hans Schabus, seinem Lastenfahrrad und seinem Enzi kurz vorm Zieleinlauf in Tarifa.

- © Courtesy: Hans Schabus und Galerie Krinzinger, Foto: Anna Lott Donadel

Doch warum sind die Fotos im Buch so klein wie Briefmarken? Weil das kein Bilderbuch ist. Und wieso lautet der Untertitel "In Search of the Endless Column – Travels with Enzo", wenn zwischen den soften Buchdeckeln überhaupt niemand nach dieser ominösen endlosen Säule sucht, zumal der Verfasser des Diariums sie längst in Rumänien gefunden hat und ihm diese Freiluftskulptur von Constantin Brancusi damals wie ein utopisches Manifest erschienen ist?

Hab ich selber nicht restlos verstanden. Ansonsten handelt es sich erneut um eine Anspielung. John Steinbeck hat 1960 seine Amerika-Reise mit seinem wohnmobilartigen Pickup-Truck "Rosinante" und seinem Hund Charley (lustigerweise ebenfalls einer mit Dauerwelle) nämlich "Travels with Charley: In Search of America" genannt. Schabus: "Aber ich hab nicht einen Pudel wegen dem John Steinbeck." Vielschichtige Kunst mit vollem Körper- und Pudeleinsatz.