Die Künstlerinnen und Künstler, die sich heuer in ihren jeweiligen Sparten über den Österreichischen Kunstpreis freuen können, stehen fest: Sieben Kunstschaffende und drei Kollektive werden für ihr Œuvre gewürdigt. Dotiert sind die Auszeichnungen mit je 15.000 Euro. Im Bereich Musik triumphiert heuer etwa der 48-jährige Tiroler Avantgardekomponist Johannes Maria Staud, in der Literatur kommt der 56-jährige Autor Thomas Stangl ("Der einzige Ort") zum Zug.

In der Sparte Film wird Regisseurin Christiana Perschon ("Sie ist der andere Blick") bedacht, für die Bildende Kunst kann sich Ines Doujak freuen, bei der Fotografie Lisl Ponger, Margot Pilz über ihre Ehrung in der Kategorie Medienkunst und Willy Puchner als bester Kinder- und Jugendautor, zumal diese Sektion biennal bedacht wird. Im Bereich Darstellende Kunst kommt mit Toxic Dreams ebenso ein Kollektiv zu Preisehren wie bei den Kulturinitiativen. Hier wird der Verein Lalish gewürdigt.

Und schließlich wurde am Dienstag auch der ebenfalls mit 15.000 Euro verbundene Hans-Hollein-Kunstpreis für Architektur enthüllt, der seit 2016 vergeben wird und heuer an die ARTEC Architekten Bettina Götz und Richard Manahl geht. "Die Auszeichnung mit dem Kunstpreis ist mehr als die Anerkennung herausragender individueller Leistungen, der Preis steht stellvertretend für die Vielfalt und Exzellenz zeitgenössischen heimischen Kunstschaffens", gratulierte Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne).