Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder verurteilt die Attacken von Klimaaktivisten auf Kunstwerke. Im Interview mit dem Ö1-Mittagsjournal am Montag appellierte er an die Aktivisten, die "sinnlosen Anschläge" einzustellen und sich auf andere Art und Weise für den Klimaschutz einzusetzen. "Attacken gegen Kunst werden diesem Fall nicht helfen", so Schröder.

Speziell Museen seien als bewahrende Institutionen die "natürlichen Verbündeten der Klimaschützer". Auf die Frage, wie gut die Albertina vor derartigen Angriffen geschützt sei, antwortete Schröder: "Es ist nicht auszuschließen, dass ein Kunstwerk beschädigt wird." Die Sicherheitskräfte seien zwar speziell geschult, und es gebe Notfallkoffer, aber: "Man kann nicht vor jedes Kunstwerk zwei Personen stellen."

In den vergangenen Wochen ist es vermehrt zu Angriffen von Klimaaktivisten auf berühmte Kunstwerke gekommen. Österreichische Museen waren bisher nicht betroffen. (apa/ban/maf)