Raiding. Ein Stück japanischer Architektur kann man ab Samstag im Burgenland bewundern: dann wird das "Storchenhaus" des Stararchitekten Terunobu Fujimori eröffnet. Bereits im Frühjahr 2011 hatte Fujimori in Raiding Bäume für das Bauwerk ausgesucht, das auf zwei Ebenen 37 Quadratmeter Platz bietet. Im unteren Teil befindet sich ein Raum mit einem offenen Kamin, in den auch Küche, Dusche und Toilette integriert sind. In der oberen Etage liegt der Schlafraum mit zwei japanischen Futons.

Ein Eichenstamm, der in 13 Metern Höhe ein Storchennest trägt, durchdringt das aus Schilf gefertigte Dach. Die schwarze Fassade besteht aus verkohltem Holz, dessen Bretter nach einer traditionellen japanischen Methode angebrannt wurden. Ein Garten vor dem Haus kann für Veranstaltungen genutzt werden. Für die Erhaltung des Kunstwerkes sollen die Einkünfte aus den Übernachtungen sorgen.