Geboren 1984 in Oberwart; Stu- dium an der Universität für Angewandte Kunst und Kommunika- tionswissenschaften an der Universität Wien. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit den Implikationen einer auf die Oberflächen digitaler Kommunikationstechnologien reduzierten Gesellschaft, auf unser Selbstbild und die Wahrnehmung unserer Umwelt sowie die Spuren menschlicher Interaktionen auf Screens mit den Mitteln der Fotografie, Malerei und digitaler Nachbearbeitung; zahlreiche Symposien, Stipendien, Publikationen, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.

Lebt und arbeitet in Wien.

Siehe auch: www.michaelaputz.com

"Was, wenn wir unsere persönlichen Erinnerungen durchblättern könnten wie die Bilder auf unserem Smartphone? Könnten wir dann Menschen immer wieder herholen und wegwischen? Wischbewegungen, wie die beim Weiterscrollen mit der Smartphone-Kamera, wurden hier mit Farbe auf den analogen Fotografien aus meinem Privatarchiv festgehalten, die einen Schiurlaub mit einer damaligen Freundin zeigen. Gesten, die normalerweise flüchtig bleiben, werden sichtbar. Verschwinden die Menschen hinter den Spuren, die wir auf ihnen hinterlassen?" (Michaela Putz)