Geboren 1981 in Cássia in Brasilien; studierte Journalistik an der Universität von Londrina und Fotografie bei Carlos Moreira. Seit 2009 fotografiert er den Alltag in den Städten, in denen er lebt. Zurzeit arbeitet er als Journalist und freier Fotograf. Im Jahr 2017 gewann seine Arbeit "Bus Station" den POY-Latam-Preis in der Kategorie "Zukunft der Städte". Im gleichen Jahr hatte Gustavo die Ehre, in einer von David Gibson kuratierten Sammlung von "100 Great Street Photographs" aufgenommen zu werden.

Die Abbildungen dieser Seite stammen aus dem Buch von Gustavo Minas "Maximum Shadow. Minimal Light", erschienen in der Edition Lammerhuber

Siehe auch: www.gustavominas.com

"Ich wollte dieses Licht und diese Farben für mich, also jagte ich sie in den Straßen von São Paulo, meiner Heimatstadt Cássia und seit Kurzem von Brasilia, wohin ich 2014 gezogen bin. Im Laufe der Jahre wurde ich immer besessener und leidenschaftlicher. Die Stadt faszinierte mich jeden Tag wie eine neue Freundin. Ich hatte keine vorgefassten Ideen, alles interessierte mich, von Mülleimern bis zu all den schläfrigen Leuten, die der Bus zu ihren Büros brachte. Unter einem gewissen Licht sah nichts normal aus. Ich bin an Orte gekommen, an denen ich nie gewesen wäre, wenn ich nicht fotografieren würde. Mit leerem Verstand zu wandern, hat mich die Freude des Sehens gelehrt".(Gustavo Minas)