Geboren 1964 in Schoppernau, Bregenzerwald, seit dem Abschluss seines Studiums am ICP, dem International Center of Photography in New York, als freischaffender Fotograph tätig; zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland; letzte Buchveröffentlichungen: "Verlust und Erinnerung" sowie "by the world forgot - Portraits indigener Völker Asiens".

Die Abbildungen stammen aus dem Buch "Island", mit einem
Essay von Susanne Schaber. 21 x 21cm, 120 Seiten, 83 Bilder, handgemachter Leineneinband, 38,- Euro, erschienen in der Edition Aufbruch. Siehe auch: http://www.christophlingg.com/lingg_buecher.html oder www.editionaufbruch.com

"Island kann zaubern. Eisriesen wälzen sich über Berge und Hochflächen und kalben in blauschimmernden Lagunen, Moränen fressen sich ins pralle Grün der Weiden. Lavawüsten bewachen die schlafenden Vulkane, heiße Quellen, rauchende Felsspalten und Geysire lassen Botschaften aus dem Erdinneren hören. Wild wütende Wasserfälle jagen über Klippen und Abhänge, zerklüftete Fjorde greifen wie zottige Ungeheuer ins Land. Mitternachtssonne und Nordlicht verglühen im Atlantik. Und mittendrin der Mensch, als winziger Statist in einer fast schon außerirdisch wirkenden Kulisse. Christoph Lingg hat die Vielfalt faszinierender Landstriche auf mehreren Reisen erkundet. In seinen Bildern stecken das Metaphysische, Nicht-Fassbare und das Geheimnis. Sie fangen das Wesen einer Insel ein, die jeden Rahmen sprengt: Die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei verschwimmen, die konkreten Wahrnehmungen lösen sich bis in die Abstraktion hinein auf." (Susanne Schaber)