• vom 02.12.2011, 13:19 Uhr

Kultur

Update: 05.12.2011, 09:41 Uhr

Astrid Bartl

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"Die Einheiten sind innerhalb ihrer Abteilungen beinahe identisch ausgestattet. Sie ähneln nüchtern gestalteten, zweckdienlichen Hotelzimmern, manche davon sind gekachelt (Parterre), manche verfügen über Fernsehgeräte (Dachgeschoß). Ein Bett in der Mitte oder auf der Seite, ein Nacht- oder Tageskästchen rechts oder links, notwendige Apparaturen und Stauräume - Uhren fehlen oder sind nicht sichtbar; die punktgenauen Zeiten und Zeiger verlieren hier verrinnender Weise ihre Rolle. Das Bett: intimster Bereich, zu dem im Normalfall bloß engste Vertraute Zugang haben, Rückzugsgebiet und Refugium, Ruhe- und Erholungsoase und gleichzeitig Ausgangspunkt, Anfang und Ende von Existenz: in "ordentlichen" Verhältnissen darin (lustvoll) gezeugt, geboren und gestorben." (Karin Ivancsics)


Geboren 1970 in Wien; 1988 Ausbildung zur Fotografin - Besuch der Grafischen Lehr und Versuchsanstalt, Wien; seit 1995 selbständige Fotografin für Werbung und Fotojournalismus (Auftraggeber aus dem In - und Ausland); diverse Ausstellungen; Arbeiten an freien Projekten: "Bosnien Herzegovina-Methamorphosen des Krieges", 1997; "Ansichtsachen - Nahaufnahmen von Weinbeeren", 2004; "Räume zwischen Leben und Tod", 2010; "Superman und Tiger Lilly - große und kleine Verkleidungen", 2011.

Lebt und arbeitet seit 2004 in Retz (Weinviertel).



Siehe auch: www.fotograefin.com




Schlagwörter

Astrid Bartl, Extra, Kunst

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2011-12-02 13:26:14
Letzte Änderung am 2011-12-05 09:41:33



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