• vom 05.07.2013, 14:17 Uhr

Kultur

Update: 05.07.2013, 14:26 Uhr

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Jochen Höller




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  • "Erste Seite, erstes Wort, links oben; erste Seite, zweites Wort, immer noch links oben; erste Seite, drittes Wort, bereits merklich in der Mitte - der Lesefluss hat begonnen. Bücher sind Einheiten des Denkens, sie sind von ihren Schreibern zum vermeintlichen Ende geführte Prozesse, deren Material die Sprache ist und die allein durch kollektive Übereinkunft über die Modalitäten des Lesens wahrge- nommen werden. Bücher stehen auch im Zentrum von Jochen Höllers Denken, Sprache steht im Zentrum seiner Bücher. Jochen Höllers Bücher sind nicht seine Bücher, es sind die Bücher von Autoren, die über das Denken und die Sprache sprechen. Der Künstler eignet sie sich an und versucht diese Metaebene der Sprache und des Denkens¨- das bereits gedachte Denken über das Denken und die bereits gesprochene Sprache über die Sprache - fortzuführen und sie mit den Mitteln der bildenden Kunst aus ihren konventionellen Manifestations- formen zu lösen." (Franz Thalmair)



Geboren 1977 in Amstetten, Niederösterreich; 1996 bis 2001 Studium der Bildhauerei an der Kunstuniversität Linz, zahlreiche Projekte, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Dritter Platz beim Walter Koschatzky Kunstpreis 2011, diverse Ankäufe: u.a. Landesmuseum Niederösterreich 2008, Bundesministerium für Unterricht Kunst und Kultur 2010, vertreten durch die "Galerie Mario Mauroner Contemporary Art" (Weihburggasse 26, 1010 Wien).


Lebt und arbeitet in Wien.

www.jochenhoeller.com

Zu den Abbildungen:

Aus der gesamten Bibel wurde das Wort "Gott" herausgeschnitten. Mit den Papierstücken wurde die kleine Skulptur geformt.

Oben:

"Gott (Brustwarze)", Objekt, Papier auf Holz mit Glassturz, Kleister,
Sockel, d-20cm, höhe 8 cm, 2012;



Unten:

Gottlose Bibel: Objekt (Buch), Elberfelder Bibel, 28x20x5cm, 2012 (Fotos: Lea Titz)



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Dokument erstellt am 2013-07-05 14:20:06
Letzte Änderung am 2013-07-05 14:26:59


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