• vom 24.10.2014, 16:37 Uhr

Kultur

Update: 24.10.2014, 17:14 Uhr

Ulrike Lienbacher

Ulrike Lienbacher




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  • Zeichnung, Fotografie, Objekt und Installation



Zu den Medien von Ulrike Lienbacher zählen Zeichnung, Fotografie, Objekt und Installation. Ihr Werk geht fundamental vom menschlichen Körper aus, auch vom eigenen, speziell in der Zeichnung. Von diesem ästhetischen, fragilen, in einer durchgehenden Linie angedeuteten Körper, der im Raum zu schweben scheint, geht eine Irritation und Faszination aus, die den Betrachter zu vertiefendem Schauen verführt.

"In der Skulptur arbeite ich seriell, die Formen sind perfekt, als formaler Kontrast zu den Zeichnungen, die brüchig sind und Störungen abhandeln." Anders in der Fotografie, die sie im Vergleich zu den Zeichnungen als "wissenschaftliche Arbeit" bezeichnet, deren Hauptmerkmal ebenfalls im Seriellen liegt. Sie betrachtet die Fotografie als technisches Medium, "mit dem sich vergleichen und beobachten lässt".


Lienbacher untersucht in der Kunst das Abhängigkeitssystem von gesellschaftlichen Normen und Vorschriften. Ihr Untersuchungsgegenstand ist der menschliche Körper. An ihm spiegelt sich das gesellschaftliche System.



Geboren 1963 in Oberndorf; 1981-1987 Studium an der Hochschule Mozarteum Salzburg, Klasse für Bildhauerei; 1995 Jahresstipendium des Bundes; 2000 Förderpreis für Bildende Kunst, Bundeskanzleramt; 2001 Großer Salzburger Kunstpreis gemeinsam mit Lois Renner und Christian Schwarzwald; 2002 Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Wien; 2004 AMI Kunstpreis Linz; 1994-2007 Vorstandsmitglied des Salzburger Kunstvereins, 2001/ 2002 Präsidentin; seit 2003 Mitglied der Secession, Wien.

Lebt in Wien und in Salzburg.
Kontakt: ulrikelienbacher@gmx.at




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2014-10-24 16:41:07
Letzte Änderung am 2014-10-24 17:14:20


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