- © Matta Wagnest
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"Seit Mitte der 1990er Jahre setzt sich Matta Wagnest mit dem Material Glas auseinander, das die Künstlerin in immer wieder neuen Konstellationen einsetzt, um räumliche Gefüge zu schaffen, in die das Individuum eintaucht, ohne jedoch eine räumliche Begrenzung, d.h. Materialitätsbarriere zu verorten. Letzteres wird vor allem durch die Verwendung von blauem Float-Glas in freier Natur erzielt, wodurch eine direkte Verbindung zum Himmel und der Umgebung in Form einer getönten Wahrnehmung stattfindet. So besteht etwa Glass Construction III (2001) aus zwei nebeneinander liegenden Glasräumen an einem Wasserbecken in den Swarowski Kristallwelten in Tirol. Es handelt sich dabei um eine Art Modulsystem, das sich unendlich fortsetzen lässt und Räume aneinanderstellt. BenutzerInnen werden im Raum festgehalten und sehen in den angrenzenden Raum, ohne diesen jedoch betreten zu können." (Walter Seidl)

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Matta Wagnest

Geboren 1964 in Graz; Studium an der Universität für Angewandte Kunst, Wien; diverse Preise und Stipendien (u.a. Staatsstipendium für Bildende Kunst; Kunstpreis der Stadt Wien, Landeskunstpreis Steiermark; Kunstpreis der Stadt Graz; Josef-Krainer-Preis; Tokiostipendium; zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Publikationen; u. a. Kunstforum, frieze, springerin, Camera Austria
Lebt und arbeitet in Wien.

Siehe auch Website von Matta Wagnest