• vom 20.01.2017, 10:43 Uhr

Kultur

Update: 25.01.2017, 16:09 Uhr

Fotografie

Annegret Kohlmayer




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    - © Annegret Kohlmayer

    © Annegret Kohlmayer

    Annegret Kohlmayer zeigt sich fasziniert vom Direktpositivpapier, wenn sie sagt, dass ein Bild – auf diesem Material aufgenommen – der ursprünglichen Bildidee, welche sie vor jeder Aufnahme in ihrem Kopf visualisiert hat, so nahe wie nur möglich kommt. Das Ergebnis würde oft sogar die anfängliche Vorstellung übertreffen. Für die Fotografin ist eine derartige Umsetzung ihrer Vorstellungen mit keinem anderen fotografischen Material möglich. Bei diesem auf einer alten fotochemischen Rezeptur beruhendem Fotopapier wird direkt auf das Papier belichtet.


    © Annegret Kohlmayer © Annegret Kohlmayer

    Das Papier wird – in kleineren Formaten – vom Hersteller bereits vorgeschnitten, in größeren Formaten muss von einer Rolle in der Dunkelkammer die gewünschte Größe hän- disch abgeschnitten werden. Da es sich um ein herkömmliches Silbergelatinepapier handelt, kann es anschließend in der Dunkelkammer mit Hilfe des gewohnten Papierentwicklungsprozesses entwickelt werden. Bei diesen Aufnahmen handelt es sich daher immer um Originale.

    Annegret Kohlmayer


    © Annegret Kohlmayer © Annegret Kohlmayer

    Geboren 1960 in Radenthein (Kärnten); nach der Ausbildung zur Fotografin arbeitete sie selbstständig im Bereich der Portrait- und der Dokumentarfotografie, bis sie schließlich die Meisterklasse an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien besuchte. Mittlerweile ist sie selbst seit vielen Jahren Lehrbeauftragte an der Graphischen. Gemeinsam mit Susanna Kraus arbeitet sie seit 2006 für und in der IMAGO Camera, die gegenwärtig in Berlin am Moritzplatz anzutreffen ist. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen, u.a. 1999–2004 "Die vielen Gesichter Österreichs" (Mitherausgeberin der Einwohnerenzyklopädie); 2010 Fotogramme (Camera obscura), photokina, Köln; 2014 IMAGO Nation – Street Art Künstler im Selbstportrait.
    Annegret Kohlmayer lebt in Wien.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2017-01-20 10:47:11
    Letzte Änderung am 2017-01-25 16:09:22


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