Geboren 1937 in Minneapolis, Minnesota; Studium an der Minneapolis School of Fine Arts und an der University of Minnesota; ab 1964 arbeitete Allard 50 Jahre lang für die Zeitschrift "National Geographic", länger als jeder andere Mitwirkende; als ein Pionier der dokumentarischen Farbfotografie und exzellenter Porträtist erwarb sich Allard schon früh in seiner Karriere den Ruf, das Aussehen von "National Geographic" verändert zu haben, unter anderem mit seinen intimen Arbeiten über die amerikanischen Minderheiten der Amish in Pennsylvania und der Hutterer in Montana.

Allard hat bisher sechs von der Kritik hoch gelobte Bücher publiziert und lebt mit seiner Frau Ani und zwei Hunden in Earlysville, Virginia.

Die Abbildungen stammen aus dem Buch "Paris - Mit den Augen eines Flâneurs", erschienen in der Edition Lammerhuber.

Siehe auch:

www.williamalbertallard.com

31 Jahre lang ist William Albert Allard immer wieder in die Lichterstadt zurück- gekehrt, im Geiste eines Flaneurs, ist ziellos durch die Straßen geschlendert, jedoch immer offen für Momente, die er mit der Kamera einfangen könnte. Mit seinem außergewöhnlichen Sinn für Farben kehrte der Meisterporträtist und langjährige Foto- graf der Zeitschrift "National Geographic" von seinen Spaziergängen mit Bildern zurück, deren Sujets von Fotomodellen in der Garderobe, über eine schöne, junge, ge- dankenverlorene Frau im Café bis zu Son- nenanbeterinnen im Bikini in einem Park im Marais oder im Sand künstlicher Strände an der Seine reichen. Wie ein Flaneur ist Allard oft durch Paris spaziert, ohne etwas Bestimmtes zu suchen, doch offen für alles. Er ist dafür bekannt, den Moment mit großer Sorgfalt in Szene zu setzen, alle Puzzlesteine fallen dabei elegant an die richtige Stelle. Das, was er einfängt, sind einprägsame Bilder zum Verlieben, von einer Stadt der unerschöpflichen Momente.