Geboren 1961 in Salzburg, aufgewachsen in Oberösterreich und Salzburg; Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, Wien und der Ecole des Beaux Arts, Paris; Auslandsstipendien in Japan, China, Paris und Budapest, Margret-Bilger-Stipendium 02, Stipendium der Stadt Wien. Reisen nach Asien, Nord- und Südamerika, Australien, Melanesien, Japan, Indien, China, Zen-tralasien; zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Anna Stangl beschäftigt sich in einer poetisch figurativen Art vor allem mit der Zeichnung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der menschliche, vor allem weibliche Körper, aber auch Pflanzen und seltsame Tierwesen. In ihren Arbeiten entsteht eine seltsame, leicht beunruhigende, giftig schöne Welt der Andeutungen, Seelenverwirrungen und unerklärten Bedrohungen. Lebt und arbeitet in Wien.

Siehe auch: www.anna-stangl.at

"Zwei Qualitäten fallen an Anna Stangls Arbeiten schnell und deutlich auf und drängen als Ursachen der Betrachtungslust nach ihrer Benennung. Erstens zeigen diese Arbeiten eine bestimmte Zärtlichkeit gegenüber ihren Gegenständen: eine formale Qualität, die beispielsweise in den feinen Linienführungen, aber auch in den kindlich-lustvollen krakeligen Konturierungen zum Ausdruck kommt. Und zweitens gibt es als auffällige Qualität dieser Arbeiten eine sehr charakteristische Art von charmantem Humor: Er zeigt sich in den Haltungen der Figuren oder auch in den dargestellten Situationen, zum Beispiel den eigentümlichen Begegnungen menschlicher Wesen mit Tieren." (Robert Pfaller)