• vom 03.11.2018, 12:00 Uhr

Kultur


Bildende Kunst

Thomas Riess




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    1970 geboren in Tirol, 1995 Studium an der Universität Mozar-teum Salzburg, Klasse für Graphik und visuelle Medien, 2001 Diplom; zahlreiche Preise, Stipendien, Veröffentlichungen, Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen; Kunst im öffentlichen Raum; seine Bilder sind in vielen Sammlungen vertreten.

    Lebt und arbeitet in Wien.

    Siehe auch: www.thomasriess.com



    Die oft fotorealistisch gemalten Arbeiten erfahren durch abstrakte Übermalungen spannungsreiche Brüche. Meist sind es die Gesichter der Figuren, die mit breiten Pinselstrichen verwischt sind und Irritation auslösen. Die entstandenen Bilder lassen das Subjekt zum Objekt werden - denn was bleibt, ist Ungewissheit über das, was verborgen ist. So verlagert sich der Schwerpunkt dieser Malereien: Informationsträger sind nicht länger die figurativen Elemente. Stattdessen übernimmt das Nicht-Sichtbare den narrativen Part. Zudem wird gerade durch die verborgenen Gesichter die Frage nach Identität und dem Umgang damit umso eindringlicher gestellt. Ein spannender Gegenpol im Zeitalter der "Selfiekultur".





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-11-02 13:58:14
    Letzte Änderung am 2018-11-02 14:06:42


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