Seit dem Jahr 1993, als Peter A. Krobath als erster Stadtschreiber von Schwaz fungierte und diese Form von Literaturstipendium in Anspruch nehmen durfte, sind jährlich zumindest ein/eine oder mitunter auch zwei Autorinnen oder Autoren in der Tiroler Stadt literarisch tätig gewesen.

Zum heurigen 25-jährigen Jubiläum dieser österreichweit einzigartigen Literatur fördernden Konstanz ist eine - auch druck- und bindetechnisch - wunderschöne Anthologie mit Beiträgen von 24 Autorinnen und Autoren, die allesamt einmal in Schwaz waren (was bis vor vier Jahren, als eine eigene Wohnung für die Stadtschreiber errichtet wurde, hieß, Quartier im Franziskanerkloster bzw. bei den Tertiarschwestern zu beziehen), erschienen, darunter u.a. (alphabetisch gereiht) Martin Amanshauser, Sabine Eschgfäller, Isabella Feimer, Susanne Fritz (deren Roman "Wie kommt der Krieg ins Kind" heuer auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand), Marianne Jungmaier, Radek Knapp, Bachmann-Preisträger (2005) Thomas Lang, Christian Lorenz Müller, Markus Orths, Alexander Peer, Gerald Schmickl, Helge Streit, Peter Truschner und Jochen Weeber. Die Texte reichen von Romanauszügen, Erzählungen über Gedichte bis zu Essays .