Die politische Akademie der ÖVP hat am Dienstag ihr mittlerweile bereits 28. "Jahrbuch für Politik" vorgestellt. In 54 Beiträgen von 63 Autoren, darunter "Wiener-Zeitung" -Redakteur Walter Hämmerle, wird das innenpolitische Jahr 2004 auf 988 Seiten ausführlich aufgearbeitet. Nationalratspräsident Andreas Khol verwies bei der Präsentation darauf, dass ein Beitrag, "ausgerechnet der kritischste", vergessen und nachgedruckt worden sei.

Prominente Politologen analysieren die Wahlen des Jahres 2004 - die Bundespräsidenten-, die EU- und die Landtagswahlen in Kärnten, Salzburg und Vorarlberg. Breiten Raum nehmen der Österreich-Konvent und die Reformen von der Pensionsharmonisierung über die Bundesheer- und die Polizeireform bis zur Forschungs- und Gesundheitsreform ein. Journalisten ziehen Bilanz über fünf Jahre Schwarz-Blau.

Khol, Ofner, Burkert-Dottolo, Karner (Hg), Österreichisches Jahrbuch für Politik 2004, Verlag für Geschichte und Politik, 988 Seiten, 49,80 Euro.