Im Kindergarten ist bald Oma-Tag, und jedes Kind wird seine Großmutter mitbringen, wobei Fridolinas bester Freund Henry sogar die Wahl hat zwischen zwei Omas, zwei Uromas und einer Ururoma. Nur Fridolina selbst hat keine Oma mehr, die sind beide schon gestorben. Was tun? Henry, ein wahrer Freund, bietet Fridolina an, sich eine seiner (Ur-)Omas auszuborgen. Und wei die zum Glück alle im selben Hochhaus wohnen, können die zwei sie leicht abklappern.

Aber bei keiner hat Fridolina das Gefühl, dass es wirklich passt. Doch als sie schon traurig aufgeben will, nimmt ihre Mama sie zur Seite und erklärt ihr, wie das so ist mit den Verstorbenen und der Trauer um sie und der Erinnerung an sie. Denn Fridolina kann ihre Oma Rita ja in ihrem Herzen bewahren - und das tut sie auch, was im Kindergarten dann beim Oma-Tag für das gewisse unterhaltsame Missverständnisse sorgt.

Anna Lott widmet sich kindgerecht dem Thema Tod und Verlust, illustriert von Nikolai Renger, der das Thema mit seinen bunten, fröhlichen Zeichnungen gut abfängt.

Anna Lott & Nikolai Renger: "Eine Oma für Fridolina"
Arena Verlag; 59 Seiten; ab 5 Jahren; 10,30 Euro