Der Fund von Bernhard Aichner - © (c) Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen
Der Fund von Bernhard Aichner - © (c) Verlagsgruppe Random House GmbH, Muenchen

Eine von privaten Schicksalsschlägen (Tod der Eltern und des Kindes) gebeutelte Supermarktmitarbeiterin findet in einer Bananenschachtel 12,75  kg Kokain. Bald darauf ist sie tot, und ein Polizist versucht den Mord an ihr aufzuklären. Dabei wird nach und nach klar, welches gesellschaftliche Doppelleben sich aus dem Drogenfund ergeben hat.

Bei Bernhard Aichner läuft das ein bisschen so ab wie eine alte "Columbo"-Folge: Der Leser weiß von vornherein mehr als der Ermittler (oder kann es sich zumindest zusammenreimen), während dieser einen Zeugen nach dem anderen weichklopft – und dabei auch so penetrant und wenig devot auftritt wie weiland Inspector Columbo. Mit jedem Befragten wird der Plot komplexer und aufregender, während sich nach und nach ein Teil nach dem anderen zu einem großen Bild zusammenfügt.

Bernhard Aichner: der fund
btb; 352 Seiten; 20,60 Euro