20 Autorinnen und Autoren aus 14 Ländern beschäftigen sich ab heute Abend im Rahmen der Erich Fried-Tage bis zum 1. Dezember im Literaturhaus Wien mit dem Thema Angst und möglichen Strategien der Angstüberwindung. Die Eröffnungsrede mit dem Titel "Why the World Needs New Stories" hält die britische Autorin Aminetta Forna, deren Kindheit vom Staatsterror der 1970er Jahre im postkolonialen Sierra Leone geprägt war.

Am 27. November stellt die US-Dichterin mit jamaikanischen Wurzeln, Claudia Rankine, ihr Langgedicht zu den Themen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt "Citizen: An American Lyrik" aus dem Jahr 2014 erstmals in Österreich vor. Am 29. gibt es Gesprächsrunden mit dem Autor Sherko Fatah, der Extremismus- und Terrorismusforscherin Julia Ebner und der deutschen Philosophin Ariadne von Schirach. Josef Haslinger liest erstmals aus seinem im Jänner erscheindenden autobiografischen Bericht "Mein Fall" über den Kindheitsmissbrauch durch katholische Padres. Haslinger ist auch unter den Autoren, die für die begleitende große Ausstellung "Keine/Angst" Beiträge geliefert hat.


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Am 30. November gibt es einen Graphic-Novel-Schwerpunkt mit vier Österreich-Premieren. Zum Abschluss des Festivals am 1. Dezember wird schließlich der Erich Fried-Preis 2019 an Steffen Mensching verliehen. (apa)