Der Schweizer Grand Prix Literatur 2020 geht an Sibylle Berg. Die 1962 in Weimar geborene und in Zürich lebende Berg wird für ihr Gesamtwerk geehrt. Für ihren jüngsten Roman "GRM Brainfuck" hat sie bereits den Schweizer Buchpreis 2019 erhalten und ihr aktuelles Theaterstück "Hass-Triptichon - Wege aus der Krise" ist mit dem österreichischen Nestroy-Preis "Bestes Stück" 2019 ausgezeichnet worden. Sowohl der Grand Prix Literatur wie auch der Spezialpreis Übersetzung - heuer für Mario Graf für - wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Spezialpreis Vermittlung vergeben, beide sind mit je 40.000 Franken (36.999,35 Euro) dotiert.

Die Autorin Sibyle Berg räumt eine Auszeichnung nach der anderen ab. Das Bild zeigt sie bei der Nestroy-Preisverleihung im November 2019. - © APAweb /apa/HANS PUNZ
Die Autorin Sibyle Berg räumt eine Auszeichnung nach der anderen ab. Das Bild zeigt sie bei der Nestroy-Preisverleihung im November 2019. - © APAweb /apa/HANS PUNZ

Weitere Schweizer Literaturpreise gehen an folgende im Vorjahr erschienenen Werke: Flurina Badel ("tinnitus tropic, poesias"), Francois Deblue ("La seconde mort de Lazare"), Doris Femminis ("Fuori per sempre"), Christoph Geiser ("Verfehlte Orte"), Pascal Janovjak ("Le Zoo de Rome"), Noemi Lerch ("Willkommen im Tal der Tränen") und Demian Lienhard ("Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat").

Die Verleihung der Schweizer Literaturpreise findet am 13. Februar in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset in der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern statt. (apa/sda)