1906 stirbt eine alleinstehende, wohlhabende junge Frau unter unklaren Umständen im Mürztal. Zwei Schwestern, die als Stubenmädchen in Wien arbeiten, gehen dafür ins Gefängnis. Doch auch ein Opernsänger und Heiratsschwindler hat offenbar damit zu tun. Und als eine der Schwestern 1912 wieder in Freiheit ist und ihm erneut begegnet, will sie Rache üben.

Franz Preitler rollt in "Die schönen Mordschwestern" in Rückblenden einen Kriminalfall auf, in dem er auch ein gesellschaftliches Bild von Stadt und Land in der ausgehenden Monarchie nachzeichnet. Bis zuletzt rätselt man dabei als Leser, was wohl im Mürztal passiert sein mag.

Franz Preitler: Die schönen Mordschwestern
Gmeiner; 245 Seiten; 12 Euro