Der Name Ursula Poznanski steht für Thriller-Qualität. Und so hat sie schon im ersten "Vanitas"-Band mit der taffen Undercover-Blumenhändlerin, die sich Carolin Bauer nennt, eine Figur geschaffen, die beim Lesen einfach Spaß macht. Im zweiten Band ist Carolin immer noch auf der Hut vor der Russenbande, die sie killen will, und wird, weil sie einfach zu neugierig ist, in eine Serie von Morden und Grabschändungen hineingezogen. Und weil Poznanski eine gemeine Autorin ist, lässt sie erst die Situation eskalieren und baut dann am Ende des Buches einen Cliffhanger ein, sodass man sehnsüchtig Band drei herbeisehnt.

Ursula Poznanski: Vanitas – Grau wie Asche
Knaur; 391 Seiten; 17,50 Euro