Manchen ist er vielleicht ein bisschen unheimlich, der Mann mit der unerschütterlichen guten Laune. Schriftsteller Thomas Brezina ist einer jener Zeitgenossen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Und weil er nicht nur ein fröhlicher, sondern auch ein ratzfatz in die Tasten hauender Mensch ist, hat er schnell ein kleines Büchlein geschrieben. Und weil er auch noch dazu ein sehr freundlicher Mensch ist, gibt es dieses Buch jetzt gratis.

Es trägt den Mut machenden Titel "Auch das geht vorbei – Glücklich bleiben in schweren Zeiten" und vereint gemischte Ratschläge, wie man durch diese Zeit der Unsicherheit und Umgewöhnung kommt. Da bietet der Vater von Tom Turbo unter anderem als Idee für den Zeitvertreib ein "Freude-Alphabet": Zu jedem Buchstaben des Alphabets findet man dabei einen Begriff, der etwas benennt, das einem Freude macht. Im Vorwort schreibt Brezina wahre Worte: "Es ist schrecklich, aber vom Herumjammern wird es nicht besser!"

Liesl weiß, was zu tun ist

Er lässt zum Beispiel auch seine Freundin Liesl zu Wort kommen, die mit ihren 102 Jahren einige Schicksalsschläge hinnehmen musste, aber die Freude am Leben nicht verloren hat.  Eins ihrer Mottos, das ihr dabei hilft, stammt schon von ihrem Vater: "Lächle, auch wenn dir nicht danach ist." Irgendwann überzeugt das Gesicht schon das Gehirn, sozusagen. Außerdem empfiehlt sie, sich über Kleinigkeiten zu freuen. Und, womöglich bester, aber am schwersten zu befolgender Rat in diesen Tagen: Nicht aus allem ein großes Drama machen.

Als jemand, der ein sprechendes Fahrrad erfunden hat, das ein Detektiv ist, ist Thomas Brezina auch Albernheiten nicht abgeneigt. Und auch das ist einer seiner Ratschläge: einfach einmal richtig blöde Witze im Internet lesen.

Viele Tipps zum Glücklichbleiben und Decke-nicht-auf-den-Kopf-fallen-lassen mehr finden sich in der kleinen 64-seitigen Fibel, die es ab sofort gratis zum Download beim Verlag "Edition A" als E-Book gibt. "Derzeit ist es wichtiger als je zuvor, auf die eigene Gesundheit und damit auf die Gesundheit vieler anderer zu achten. Eine besondere Rolle spielt dabei aber  die innere Gesundheit und Kraft", sagt Brezina, der hoffentlich keine Sehnenscheidenentzündung vom raschen Verfassen bekommen hat.