Zum Auftakt der heimischen Buchmesse Buch Wien (11. bis 15. November) wird auch heuer wieder der Österreichische Buchpreis verliehen. Bis zum 1. Mai sind Verlage nun aufgerufen, Werke für den Wettbewerb um den Hauptpreis sowie den Debütpreis einzureichen. Die Auszeichnungen sind insgesamt mit 45.000 Euro dotiert.

Teilnahmeberechtigt sind Verlage, die Mitglieder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, im Börsenverein des Deutschen Buchhandels oder im Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband sind. Pro Verlag können maximal zwei Titel österreichischer Autorinnen und Autoren aus dem Bereich der Literatur in Form belletristischer, essayistischer, lyrischer oder dramatischer Werke eingereicht werden. Diese müssen zwischen 9. Oktober 2019 und 8. Oktober 2020 erschienen sein oder erscheinen.

Ausgerichtet wird der Preis vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien. Im vergangenen Jahr wurde Norbert Gstrein mit seinem Roman "Als ich jung war" (Carl Hanser Verlag) ausgezeichnet, der Debütpreis ging an Angela Lehner für "Vater unser" (Hanser Berlin).

Wichtigster heimischer Buchpreis

Die zehn Werke umfassende Longlist sowie die drei Titel für die Debütpreis-Shortlist werden am 3. September veröffentlicht. Die fünf nominierten Werke der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis werden am 8. Oktober  verkündet. Die Preisverleihung ist für den 9. November im Kasino am Schwarzenbergplatz geplant. Die Preisträgerin oder der Preisträger des Österreichischen Buchpreises erhält 20.000 Euro, die vier anderen Nominierten jeweils 2.500 Euro. Der Debütpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Finalisten bekommen ebenfalls 2.500 Euro. Der Preis wird heuer zum fünften Mal verliehen.

Die Jury  setzt sich aus Sebastian Fasthuber (Journalist, Falter), Nicole Henneberg (Literaturkritikerin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung), Franz Schuh (Essayist), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung) und Ulrike Tanzer (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck) zusammen.(apa)