Neuer Lesestoff für Kinder in Corona-Isolation: Frauke Scheunemann und Antje Szillat schreiben für den Loewe Verlag an einer Serie über ein misanthropisches Pony, das Kinder hasst, und ein Mädchen, das sich vor Pferden fürchtet. Eine Kombination, die schon in Band eins von "Bulli & Lina" für Heiterkeit sorgt. In geteilten Erzählerrollen und mit viel Sprachwitz lassen die beiden Autorinnen ihre zwei Protagonisten zueinander finden und dabei ein spannendes (aber der Altersgruppe entsprechend harmloses) Abenteuer auf dem Ponyhof erleben. Illustriert hat das Ganze Susanne Gröhlich in witzigen Strichzeichnungen.

Vier Bände umfasst die Serie inzwischen, die natürlich allesamt auch als E-Book erhältlich sind. Darin zeichnet sich Lord Royal Bullheimer (wie Bulli eigentlich heißt) immer wieder als Spürnase aus, sei es im Kampf gegen einen dubiosen Welpenhändler oder gar beim Verschwinden von Linas Freundin Jette. Aber natürlich ist er auch ein tolles Reitpferd, kurze Beine hin oder her. Und er hat einen herrlich trockenen Humor. Und während Lina ursprünglich nicht einmal im Traum daran dachte, ihre Sommerferien im Haus ihres Onkels neben dem Ponyhof zu verbringen, ist sie bald ein Herz und eine Seele mit dem Pony, das sie schon viel früher ins Herz geschlossen hat und zunächst um ihre Aufmerksamkeit kämpft, was auch zu kleineren Unfällen führt. Da soll noch einer sagen, auf einem Ponyhof sei es langweilig . . .