Daniel Kehlmann und sein Übersetzer Ross Benjamin haben es mit der englischen Ausgabe des Romans "Tyll" auf die Shortlist zum International Booker Prize geschafft. Der mit 50.000 Pfund (59.417 Euro) dotierte Preis, der zwischen Autor und Übersetzer geteilt wird, wird am 19. Mai vergeben.

Neben Kehlmanns "Tyll" finden sich auch Bücher von Shokoofeh Azar (Iran), Gabriela Cabezon Camara (Argentinien), Fernanda Melchor (Mexiko), Yoko Ogawa (Japan) und Marieke Lucas Rijneveld (Niederlande) auf der sechs Titel umfassenden Nominierungsliste. Nicht den Sprung von der Long- auf die Shortlist haben u.a. der Norweger Jon Fosse, die deutsch-georgische Autorin Nino Haratischwili oder der Franzose Michel Houellebecq geschafft.

Der Booker Prize (bis Mai 2019 offiziell Man Booker Prize for Fiction, historisch bis 2002 Booker–McConnell Prize) ist der wichtigste britische Literaturpreis. Ausgezeichnet wird seit 1969 jährlich der beste englischsprachige Roman, der im Vereinigten Königreich veröffentlicht wurde. (apa)