Langweiliger kann ein Ort gar nicht heißen, denkt sich Charlotte, die sich lieber Charlie nennt, weil das cooler klingt: Glückshausen - was kann das schon bieten? Der Ort, in dem ihre bisher unbekannte Tante Agathe lebt, bei der sie ihre Eltern in den Ferien abstellen, weil sie selbst als Architekten in der großen, weiten Welt unterwegs sind. Aber dann wird Charlie positiv überrascht, denn ihre Tante ist erstens gar nicht so langweilig, wie sie befürchtet hat, und zweitens führt sie ein Bonbongeschäft, in dem es alles gibt, was Charles Mutter ihr verbietet. Doch die eigentliche Überraschung gibt es, als Charlie erfährt, dass einige der Bonbons magisch sind. Und als sie im Verlauf der Geschichte auch noch draufkommt, dass im Ort ein böser Hexer sein Unwesen treibt, der das bevorstehende Glückshausener Stadtfest boykottieren will. Eine wichtige Rolle spielt dabei Ella, die so wie Charlie neu in der Stadt ist und zunächst ein Gesicht wie drei - oder eher dreißig - Tage Regenwetter macht.

Denn mit Ella freundet sich Charlie bald an, nachdem Agathes Glücksbonbons nachgeholfen haben - bis Ella plötzlich noch unausstehlicher wird als davor. Und seine Hände im Spiel hat ausgerechnet Ralph Süßholz, der örtliche Bankfilialleiter, in den Agathe verknallt ist. Und der seinem Herrn und Meister Vesuvius Salpetri beweisen muss, dass er richtig böse sein kann. Dass das Komplikationen gibt, liegt auf der Hand. Annette Moser spart dabei nicht mit Wortspielen in diversen Namen und kleinen Gags. Ansonsten erzählt sie eine flotte Geschichte nicht nur für Mädchen ab acht Jahren, in der es auch und vor allem um Freundschaft geht. Weitere Folgen sind in Arbeit.